1. Brauche ich eine offizielle Diagnose, um mit dir zu arbeiten?

Nein, du brauchst keine formelle Diagnose, um mit mir ins Coaching zu starten. Viele meiner Klientinnen und Klienten kommen zu mir, weil sie vermuten, dass sie neurodivergent sind oder ähnliche Muster bei sich selbst erkennen.
Auch wenn ich keine Diagnosen stelle, unterstütze ich dich dabei, deine Erfahrungen besser zu verstehen und Wege zu finden, den Alltag besser zu bewältigen. Wenn nötig, kann ich dich auch an vertrauenswürdige Fachpersonen für eine weiterführende Abklärung weiterleiten.

2. Welche Ergebnisse kann ich vom Coaching erwarten?

Coaching is a collaborative process, and results depend on your goals and engagement. Du kannst erwarten, dass du:

  • praktische Strategien für Zeitmanagement, Aufgaben und Überforderung zu entwickeln
  • mehr Selbstwahrnehmung und Vertrauen in deine Stärken aufzubauen
  • Fokus, emotionale Regulation und Energiemanagement zu verbessern
  • ein individuelles Set an Tools zu entwickeln, das dich im Alltag und Beruf unterstützt

3. Wie lange dauern die Coaching-Sitzungen?

Die Sitzungen dauern in der Regel 60 Minuten.
Bei Bedarf kann die Dauer angepasst werden, um deiner Situation gerecht zu werden. So bleibt genügend Raum, um Themen zu klären, praktische Ansätze zu entwickeln und nächste Schritte zu definieren.

4. Wie oft werden wir uns treffen?

Das hängt von deinen Bedürfnissen und Zielen ab.
Viele Klientinnen und Klienten starten mit wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Sitzungen, um Momentum aufzubauen, und passen die Frequenz später an, wenn mehr Stabilität oder Klarheit entsteht.

5. Sind die Sitzungen virtuell oder persönlich?

Ich biete sowohl virtuelle als auch persönliche Sitzungen an (in Biel/Bienne).
Virtuelle Sitzungen bieten Flexibilität, während sich persönliche Treffen für manche Menschen geerdeter anfühlen. Zusätzlich biete ich textbasierten Support für Personen an, die lieber schriftlich kommunizieren.

6. Ist Coaching dasselbe wie Therapie?

Nein, Coaching und Therapie haben unterschiedliche Schwerpunkte.
Coaching fokussiert sich auf Klarheit, Struktur und praktische Strategien für den Alltag und die Zukunft. Therapie arbeitet oft tiefer mit vergangenen Erfahrungen und psychischer Gesundheit.
Bei Bedarf arbeite ich mit Psychologinnen, Psychologen und Psychiaterinnen und Psychiatern zusammen, um sicherzustellen, dass du die passende Unterstützung erhältst.

7. Woran erkenne ich, ob Coaching für mich geeignet ist?

Coaching kann hilfreich sein, wenn du besser verstehen möchtest, wie du funktionierst, und Wege suchst, den Alltag leichter zu gestalten.
Du brauchst keine Diagnose. Wenn du Herausforderungen mit Fokus, Überforderung, emotionaler Regulation oder Struktur erlebst, kann Coaching dir Tools und Unterstützung geben, um damit umzugehen.

8. Welche Ausbildungen und Qualifikationen hast du?

Ich bin eine zertifizierte Neurodiversitäts-Coach und Mentorin, ausgebildet nach ICF-Richtlinien, mit gelebter Erfahrung von ADHS und Autismus. Ich verbinde dieses persönliche Verständnis mit professioneller Ausbildung und kontinuierlicher Weiterbildung durch Webinare, Schulungen und Konferenzen. Ich arbeite zudem unter regelmäßiger klinischer Supervision, um sicherzustellen, dass meine Arbeit verantwortungsvoll und fundiert bleibt.

9. Wird Coaching von der Krankenkasse übernommen?

Nein, Coaching wird nicht von der Krankenkasse übernommen.
Es handelt sich um eine private Dienstleistung.
Wenn du dazu Fragen hast, melde dich gerne.